Эксперт по сдаче вступительных испытаний в ВУЗах
Перевод текстов.
Text 1
Bis heute wird beim Hausbau auf gebrannten Ton gesetzt
Der Ziegel gehört zu den traditionellen Baustoffen. Er wird aus Ton gebrannt und ist der
vermutlich älteste Wandbaustoff der Menschheit, der sich bis in unsere heutige Zeit erhalten hat. Seine
Geschichte beginnt im damaligen Mesopotamien im Jahre 6.300 vor Christus. Die Römer machten das
Bauen mit Ziegel jedoch erst populär. Der Ziegel vereint gleich eine ganze Reihe guter Eigenschaften.
So sorgt der Ziegel für eine hervorragende und optimale Wärmedämmung, weil er eine geringe
Restfeuchte enthält.
Während andere Baustoffe bis zu drei Jahre benötigen, um ganz auszutrocknen, ist der gebrannte
Ziegel aus Ton vom ersten Tag an für die Wärmedämmung geeignet. Feuchtigkeit und Wärme werden
gespeichert und bei Bedarf an die Raumluft abgegeben.
Der Ziegel sorgt im Sommer für eine angenehme Frische im Haus und im Winter für wohlige
Wärme. Hinzu kommt, dass Ziegel besonders druckfest und schalldämmend sind. Ziegel werden in der
heutigen Zeit vor allem in so genannten Energiesparhäusern oder Passivhäusern verbaut. Dieser Baustoff
ist in der Regel preiswerter als andere seiner Art. Außerdem speichert er Wärme und beugt der Bildung
von gesundheitsschädlichem Schimmel vor.
Text 2
Beim Hausbau sollte man darauf achten, dass die Wände verstärkt werden
Im Winter bleibt die Wärme drinnen, im Sommer draußen: Dämmstoffe sind perfekt für das
Raumklima. Und sie sparen Energie. Einer der am häufigsten benutzten Dämmstoffe ist
Polyurethan-Hartschaum. Hierbei handelt es sich um einen Kunststoff. Er leitet Wärme äußerst
schlecht. Außerdem ist Polyurethan-Hartschaum wasserabweisend und sehr formstabil. Auch hohe
Temperaturen und Chemikalien machen ihm nichts aus. Durch diese Eigenschaften wird
Polyurethan-Hartschaum als qualitativ hochwertig und vielseitig einsetzbar angesehen.
Mineralwolle wird in Europa sehr häufig als Dämmstoff eingesetzt. Es gibt verschiedene Arten
von Glas-, Stein- und Schlackenwolle. Sie sind vielseitig zu verwenden, da sie sehr widerstandsfähig,
nicht brennbar und diffusionsoffen sind. Allerdings können sie keine Feuchtigkeit regulieren, und unter
schlechten Bedingungen kann Feuchtigkeit ihre Dämmqualität herabsetzen. Dennoch bieten sie einen
guten Schallschutz. Mineralwolle ist von vielen Experten auf Grund ihrer Inhaltsstoffe,
energieaufwändigen Herstellung und schlechten biologischen Abbaubarkeit jedoch als umwelt- und
gesundheitsbelastend eingestuft worden.
Alternativen zu den konventionellen Dämmstoffen bieten zum Beispiel natürliche Materialien wie
Flachs oder Hanf. Sie sorgen für ein gesundes und angenehmes Raumklima. Außerdem sind sie
atmungsaktiv, jedoch entflammbar. Sie können an Wänden, Decken oder im Dachbereich sowie zur
Trittschalldämmung eingesetzt werden. Produkte ohne Zusätze sind voll kompostierbar, andere können
recycelt werden.
Auch Restholz kann in Form von Hobelspänen oder Holzfasern zur Wärmedämmung genutzt
werden. Hierfür wird hauptsächlich Nadelholz verwendet. Beide Arten dienen dem Wärme- und
Schallschutz und können für Dach-, Wand- und Bodendämmung zum Einsatz kommen. Sie sind
vollständig recyclingfähig und teilweise auch kompostierbar. Kork kann nicht nur zur
Trittschalldämmung oder als Bodenbelag, sondern auch zur Wärmedämmung eingesetzt werden. Durch
die besondere Herstellung unter heißem Wasserdampf und das Zermahlen des Korks zu Granulat ist es
nicht nötig ihn gegen Schimmel, Schädlinge oder Brand zu behandeln. Wie ein warmer Wollpullover
den Menschen vor der Kälte schützt, so kann Schafswolle auch als Wärmedämmung genutzt werden.
Die gewaschene Wolle kann als Stopfwolle oder als Dämmplatte flexibel beim Hausbau eingesetzt
werden.
Text 3
Klinkersteine – robust und schön
Klinkersteine sind eine hervorragende Alternative zum Verputzen der Fassade. Dabei sind
Klinkersteine einfach Ziegelsteine aus Ton, die bei besonders hohen Temperaturen gebrannt werden,
weshalb Klinkersteine früher auch Hartbrandziegel genannt wurden. Die hohen Brenntemperaturen
sorgen dafür, dass der Sinterprozess in Gang gesetzt wird und sich die Poren des Ziegelsteins schließen.
Dabei versteht man unter Sintern den Schmelzvorgang, wenn bei besonders hohen Temperaturen die
kristallinen Bestandteile eines Materials an der Oberfläche zusammenschmelzen. Durch das
Verschmelzen schließen sich die Poren der Klinkersteine und sie bekommen einen dichten, glasigen
Charakter. Durch die dichte Oberfläche nehmen Klinkersteine kaum Wasser auf und gelten als
frostbeständig und besonders widerstandsfähig. Klinkersteine sind zudem sehr druckfest und haben eine
gute Wärmespeicherfähigkeit. Aufgrund dieser Eigenschaften werden Klinker bereits seit Jahrhunderten
zum Beispiel beim Brückenbau oder beim Wegebau als Pflaster-Klinkersteine eingesetzt und erfreuen
sich auch im modernen Wohnungsbau immer noch größter Beliebtheit. Dabei wird das Mauerwerk aus
Klinkersteinen nicht verputzt, sondern als schönes Sichtmauerwerk offen zur Schau gestellt.
Vorteile von Klinkersteinen
● regulieren die Feuchtigkeit
● wetterbeständig und langlebig
● pflegeleicht und wartungsfrei
● in verschiedenen Optiken erhältlich
● Keramikklinker ist schmutzabweisend
● recyclebar
Nachteile von Klinkersteinen
● teurer als eine Putzfassade
● Dämmeigenschaften für heutige Ansprüche alleine oft nicht ausreichend
● Einsatz im Wärmedämm-Verbundsystem notwendig